Haare pflegen - Haarpflege Foto: S. Hofschlaeger/pixelio

Haarausfall

In der heutigen schnelllebigen Gesellschaft kann die Erkrankung an Haarausfall beinahe als Volkskrankheit bezeichnet werden. Während in früheren Zeiten Haarausfall als überwiegend maskuline Erkrankung gehandhabt wurde, ist laut neusten Statistiken mittlerweile jede zehnte Frau davon betroffen. Die Symptome, Ursachen und Behandlungsansätze können je nach Form der Erkrankung stark variieren.
Haarausfall
Foto: kaetta

Arten des Haarausfalls

Man unterscheidet Haarausfall in zwei verschiedene Überarten, die innerhalb einer Art variieren können. Den androgenetischen Haarausfall, sowie den Alopecia areata- besser als kreisrunder Haarausfall bekannt.

Der androgenetische Haarausfall

Diese Form des Haarausfalls ist genetisch bedingt und auf das vermehrte Vorhandensein von DHT (Steroidhormon Dihydrotestosteron) zurückzuführen, da DHT die Wachstumsphase des Haars verkürzt. Diese Form des Haarausfalls tritt überwiegend bei Männern auf, kann allerdings auch bei Frauen eintreten. Ursachen hierfür sind meistens medizinische Behandlungen bei Krebserkrankungen.

Alopecia areata

Der Alopecia areata, beziehungsweise der kreisrunde Haarausfall, bezeichnet einen runden, Lokal begrenzten Haarausfall. Dieser tritt in achtzig Prozent aller Fälle in der Kopfregion auf, kann vereinzelt aber auch auf andere Körperregionen zutreffen. Die genauen Ursachen dieser Erkrankung sind noch unbekannt.

Ursachen des Haarausfalls

Wie bereits erwähnt kann Haarausfall genetische Ursachen besitzen. Neben den genetischen Voraussetzungen können auch Faktoren wie Stress, Fehlfunktion des Immunsystems, Verwendung ungeeigneter Pflegeprodukte, sowie Konsum bestimmter Medikamente oder Hormonpräparate zu Haarausfall führen. Die Ursachen sind vielseitig und in vielen Fällen nur schwer zu erkennen oder gar unbekannt.

Behandlung von Haarausfall

Die Behandlung von Haarausfall kann vor allem durch orale oder äußere Präparate erfolgen. Bei schweren Fällen werden auch Haartransplantationen durchgeführt. Manchmal reicht es jedoch auch verwendete Pflegeprodukte zu wechseln, bestimmte Hormonpräparate- wie beispielsweise die Pille- abzusetzen oder den täglichen Stress zu verringern.

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